Clickertraining

Das Clickertraining wird schon viele Jahrzehnte im Training von Wildtieren eingesetzt, die auf Trainingsformen, die auf Gewalteinwirkung und Druck basieren, mit massivem Angst- oder Aggressionsverhalten reagieren.

 
Luna übt das Apportieren
 
Luna beim Targettraining
 

Der Clicker, der im Prinzip nichts anderes als ein Knackfrosch ist, ist ein wertvolles Hilfsmittel im Training. Er ermöglicht uns die präzise Bestärkung einer winzigen Verhaltenssequenz und kann so zu einer leichteren Verständigung zwischen Mensch und Hund beitragen.

 

Der Vorteil des Clickers gegenüber anderen Signalen, mit denen wir unserem Hund mitteilen wollen, dass er gerade eine erwünschte Verhaltensweise gezeigt hat, liegt auf der Hand. Das Clickgeräusch stellt ein unverwechselbares Signal dar, welches von uns nicht, wie beispielsweise unsere Stimme, inflationär verwendet wird, sondern vom Hundehalter bewusst und gezielt eingesetzt wird. Der Clicker unterliegt keinen Stimmungsschwankungen und löst durch eine enge Verknüpfung mit Futter immer ein positives Gefühl beim Hund aus. Deshalb sind die meisten Hunde hochmotiviert und mit wahrem Feuereifer beim Clickertraining dabei.

 

Leo beim Deckentraining

 

Der Clicker kommt sowohl beim Alltagstraining, als auch bei der Bearbeitung von problematischen Verhaltensweisen sowie beim Erlernen aller möglichen Tricks zum Einsatz.

 

 
Eika übt Apportieren
 
          Gina übt die "Rolle"                      Gina übt die "Acht"
 
Fido und Eika beim Kriechtraining
 
 

Sie sind nicht Geschwister,
sie sind nicht Untergebene;
sie sind fremde Völker
mit uns im Netz
von Leben und Zeit verstrickt.
Gefangene wie wir
der Pracht
und Mühe dieser Welt.

Henry Beston