Flächensuche |
Die Flächensuche ist eine Beschäftigungsmöglichkeit, die unsere Hunde sowohl mental als auch körperlich fordert. Hunde mit einem großen Arbeits- und Laufbedürfnis, die außerdem noch Spaß daran haben, ihre Nase zielgerichtet einzusetzen, kommen hier voll auf ihre Kosten.
Bei der Flächensuche lernt der Hund, in einem wie auch immer gearteten Gelände selbständig einen Menschen zu finden und seinen Besitzer zu diesem zu führen. Der Hund bekommt keinen Hinweis, welchen Menschen er suchen soll, sondern seine Aufgabe besteht lediglich darin, irgendein menschliches Wesen zu suchen. Deshalb arbeiten wir hier nicht – wie beim Mantrailing – mit einer Geruchsprobe. Der Hund soll auch nicht lernen, einer menschlicher Spur zu folgen, sondern eine Fläche großräumig unter Zuhilfenahme der Spur, die der Wind trägt, abzusuchen.
Deshalb arbeitet der Hund selbständig und ohne Leine. Nachdem er einen Menschen gefunden hat, holt er seinen Besitzer sozusagen ab und führt in zum vermeintlichen „Opfer“. Die Flächensuche kommt aus der Rettungshundearbeit und findet dort ihren Einsatz beispielsweise bei der Suche nach Opfern in Trümmer- oder Schuttbergen oder bei der Suche nach Menschen, von denen keine Geruchsprobe vorliegt.
Wir arbeiten in der Hauptsache über Futtermotivation, in Ausnahmefällen auch über die Motivation mit Spielzeug. Das Training erfolgt in der freien Natur. |
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Sie sind nicht Geschwister,
sie sind nicht Untergebene;
sie sind fremde Völker
mit uns im Netz
von Leben und Zeit verstrickt.
Gefangene wie wir
der Pracht
und Mühe dieser Welt.
Henry Beston |
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