Geruchsunterscheidung |
Das Training zur Geruchsunterscheidung fordert und schult die Konzentrationsfähigkeit des Hundes und ist auch für Hunde mit Handicaps (Bewegungseinschränkungen oder Behinderungen zum Beispiel im visuellen oder akustischen Bereich) eine gute Möglichkeit zur geistigen Auslastung. Dabei nutzen wir die enorme Fähigkeit des Hundes, einen Geruch auch in einer winzigen Konzentration unter einer großen Anzahl verschiedener Gerüche wahrzunehmen. |
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Beim Training zur Geruchsunterscheidung lernt der Hund, einen bestimmten Geruch zu identifzieren und anzuzeigen. Das kann der Geruch seines Menschen sein, so dass der Hund in der Lage ist, unter einer Vielzahl gleicher oder verschiedener Objekte dasjenige anzuzeigen, welches den Geruch seines Besitzers trägt. Eine zweite Möglichkeit ist, den Hund auf einen bestimmten Geruch zu trainieren (zum Beispiel Rosmarin oder Trüffelöl), so dass er lernt anzuzeigen, ob in einer bestimmten Mixtur dieser Geruch enthalten ist oder ob ein Gegenstand diesen Geruch trägt. |
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Professionelle Anwendung findet die Geruchsunterscheidung beispielsweise bei den Drogen- oder Sprengstoffsuchhunden. Ein gut trainierter Hund auf dem Gebiet der Geruchsunterscheidung kann für Allergiker sehr hilfreich sein und seinem Besitzer anzeigen, ob bestimmte, allergieauslösende Stoffe in Lebensmitteln oder Materialien vorhanden sind. |
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Fido wird zunächst darauf trainiert, einen bestimmten Geruch in einem Glas anzuzeigen, indem
er dieses mit der
Pfote berührt. |
Später wird dann die Anzahl der Gläser erhöht und Fido findet zuverlässig das heraus, welches den trainierten Geruch enthält. |
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Sie sind nicht Geschwister,
sie sind nicht Untergebene;
sie sind fremde Völker
mit uns im Netz
von Leben und Zeit verstrickt.
Gefangene wie wir
der Pracht
und Mühe dieser Welt.
Henry Beston |
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