Das Mantrailing ist hervorragend dazu geeignet, die Fähigkeiten der Hundenase optimal auszunutzen und den Hund geistig zu fordern und zu fördern. Auch Hunde mit Aufmerksamkeitsproblemen lernen, über einen längeren Zeitraum ruhig und konzentriert zu arbeiten.
Für das Trailen ist prinzipiell jeder Hund geeignet. Die Tiere haben viel Freude an dieser Arbeit, da sie ihrer natürlichen Begabung, dem Auffinden und Folgen von Spuren entspricht. Das Mantrailing stellt hohe Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit des Hundes und ist somit eine gute Möglichkeit zur mentalen Auslastung des Tieres.
Emma wird von Silke im "Sitz" belassen während sich das "Opfer" versteckt.
Emma findet Frank sicher auch über weite Entfernungen
Beim Mantrailing lernen die Hunde, anhand einer Geruchsprobe die Spur eines Menschen aufzunehmen, dieser über eine längere Entfernung und über unterschiedliches Terrain zu folgen und am Ende die gesuchte Person auch in einer Menschengruppe zu identifzieren und dem Hundeführer anzuzeigen. Das Mantrailing kommt aus der Rettungshundearbeit (Suche nach vermissten Personen) bzw. aus der Polizeiarbeit (Tätersuche).
Wir arbeiten in der Hauptsache über Futtermotivation, in einigen Fällen auch über die Motivation mit Spielzeug. Der Hund läuft während der Suche an der langen Leine; das Tragen eines Brustgeschirrs ist deshalb unabdingbar. Das Training erfolgt sowohl in bewohnten Gebieten als auch in der freien Natur.
Sie sind nicht Geschwister,
sie sind nicht Untergebene;
sie sind fremde Völker
mit uns im Netz
von Leben und Zeit verstrickt.
Gefangene wie wir
der Pracht
und Mühe dieser Welt.